Briefing 2019

Ausgangslage

Viele Städte Europas stehen vor großen Herausforderungen. Das Bevölkerungswachstum, der Individualverkehr und die Umweltbelastung sind nur einige Punkte, mit denen sich Stadtentwickler und Bürgermeister vermehrt auseinandersetzen müssen.

Ein sehr wesentlicher Baustein in einem gesamthaften Smart City Konzept ist der Bürger. Welchen Herausforderungen stehen Bürgermeister gegenüber, welche Herausforderungen haben die Bürger und wann ist eine Stadt so interessant, dass Menschen dafür ihren Wohnsitz ändern und dorthin ziehen?

Alleine in Wien gibt es über 1 Million Wohnungen, die in den nächsten Jahren noch weiter anwachsen werden. Mehr als 90% aller Wohnungen verfügen über einen Internet-Anschluss und weniger als 10% der Wohnungen nutzen weitere „digitale Services“. Weder in Wohnungen noch Wohnhäuser werden die bestehenden digitalen Möglichkeiten auch nur annähernd ausgeschöpft, um Prozesse zu optimieren oder neue Services anzubieten.

Aufgabenstellung

Wir laden die Industry meets Makers - Community ein, mit uns gemeinsam innovative Konzepte und Lösungen rund um Mietshäuser in Städten zu entwickeln, um einerseits Mietern digitale Services anbieten und andererseits Hausverwaltungen und Wohnbauträgern dabei helfen zu können, ihre Prozesse zu optimieren bzw. neue Einnahmequellen zu etablieren. Das digitale Wohnhaus soll Vorteile für Mieter, Hausverwaltungen und Wohnbauträger bringen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes stellt die mobile Kommunikation der T-Mobile auf Basis 2G-4G oder vorzüglich NB-IoT dar. Des weiteren sollte das IoT Gateway (Cloud based Data Collector auf Basis OneM2M) der T-Mobile für das Management der Devices sowie für die Datenkollektion dienen.

Ziel ist es, eine Möglichkeit für Mieter, Hausverwaltungen und Wohnbauträger zu schaffen, die dazu beiträgt, die Interaktion der Beteiligten zu fördern. Diese Lösung sollte individuell auf die jeweilige Anforderung eines Wohnhauses zugeschnitten sein, da diese je nach Wohnhaus sehr unterschiedlich sind.

Wie kann der Wohnbauträger Informationen über den Zustand des Wohnhauses erhalten – Risse, Feuchtigkeit etc. – und gleichzeitig mit den Parteien in Kontakt treten? Wie schafft es eine Hausverwaltung, die monatlichen Rechnungen an Mieter zu digitalisieren und den „Cleaning Dienst“ zu kontrollieren? Wie können sich Mieter untereinander kennen lernen, eine Community bilden, aber gleichzeitig von der Hausverwaltung informiert werden und die Luftgüte ihrer Wohnung messen?

Der Bedarf an digitalen  Services ist mannigfaltig. Die zentrale Aufgabe ist sicherzustellen, dass der User (Mieter / Mitarbeiter der Hausverwaltung / Mitarbeiter des Wohnbauträgers) sich nicht mit unterschiedlichsten Portalen zur Verwaltung von digitalen Services auseinandersetzen muss. Eine Harmonisierung unterschiedlichster Portale ist erforderlich, um die Durchdringung digitaler Services zu erhöhen.

Zielsetzung & Perspektive

Unser Ziel besteht darin, bis Ende September konkrete Erstergebnisse zu generieren und die Besten davon am 4. November beim abschließenden Best of Industry Meets Makers im Rahmen der Digital Days 2019 am ERSTE Campus gemeinsam zu präsentieren. 

Bis dahin wäre die Ausarbeitung von spannenden Konzeptansätzen und ggf. auch schon die Entwicklung erster prototypischer Umsetzungslösungen gefragt. Besonders relevant ist für uns im Zuge dessen der Innovationsgrad der Kernidee, die Darstellung des möglichen Einsatzes und natürlich auch die Umsetzbarkeit des Gesamtvorhabens.

Sollte es zu einer Umsetzung und Weiterentwicklung eines Konzepts kommen, wird nach den jeweiligen Interessen, Möglichkeiten und Profilen der Involvierten individuell abgestimmt, welche gemeinsame weitere Vorgehensweise sich am besten eignet. 

Support & Kommunikation

Wir starten den Projektentwicklungsprozess in Form einer kurzen Briefing-Präsentation im Rahmen der Kick-off-Events in Wien, Linz und Graz, und stehen ab dann über die gesamte Kernlaufzeit von Industry meets Makers 2019 hinweg für weitere Abstimmungen mit den teilnehmenden Makers/Teams zur Verfügung. Erste Ideenansätze können mit unseren Experten besprochen und auf ihre Machbarkeit hin überprüft werden. Wie wir unsere laufende Kommunikation während der Monate im Detail gestalten, werden wir nach persönlicher Absprache gemeinsam definieren. 

Ansprechpartner

Der Hauptansprechpartner für diese Projekte seitens der T-Mobile Austria GmBH ist Lena Wostal. Technologiespezifische Kontakte werden nach Bedarf entsprechend hergestellt.


Über T-Mobile Austria

T-Mobile Austria ist ein führender Anbieter von Telekommunikation, TV und Entertainment in Österreich. Mit dem Kauf von UPC Austria zählt das Unternehmen rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei 7,2 Millionen Anschlüssen (Kunden).

Die Marken T-Mobile, UPC und tele.ring bieten fixes und mobiles Internet, digitales TV und Entertainment sowie Mobilfunk für unterschiedliche Zielgruppen an – vom privaten Smartphone- und Internet-Konsumenten und Familien, über Ein-Personen-Unternehmen bis zu börsennotierten Aktiengesellschaften.

Als Teil der Deutschen Telekom Gruppe profitiert T-Mobile Austria von der Innovationskraft und der finanziellen Stabilität des Konzerns, einem der global größten Player im Telekom-Markt. T-Mobile Austria fungiert für die gesamte Deutsche Telekom Gruppe u.a. als M2M-Experte (Machine-to-Machine).