Briefing 2017

Magna Steyr arbeitet im Rahmen der Smart Factory an autonomen Transporteinheiten, die mehr Flexibilität in Bezug auf den Varianten- und Modellmix bei gleichzeitiger Reduktion von Vorlaufzeit, Umrüstzeit und -kosten ermöglichen: Die sogenannten Fahrerlosen Transportsysteme (FTS) können in Zukunft zum Transport von Material, Maschinen und Fahrzeugen ohne fixe Routenbindung durch die Produktionshallen eingesetzt werden. Diese intelligenten, autonomen Systeme erlauben eine variable Linienführung und bedeuten somit eine Abkehr von der traditionellen, starren Perlenkette innerhalb der Fahrzeugproduktion.

Ausgangslage

Um die Entwicklung und die Dauerhaltbarkeit mit realen Daten zu stützen, werden viele Parameter als Grundlage für die Simulation und das Testing benötigt. Im produktiven Betrieb stützen die Echtzeit-Betriebsdaten und deren Auswertung das Erkennen von Fahrzuständen, die prädiktive Wartung etc. Die Ausrollung der Sensorbox, um damit auch andere bestehende Produktionsanlagen IoT-fähig hochzurüsten, ohne damit einen Eingriff in die bestehende, abgenommene Anlage vornehmen zu müssen, ist ein weiteres Potential für die Sensorbox.

Aufgabenstellung

Im Rahmen von Industry Meets Makers sucht Magna Steyr Makers, die eine Applikation für das Monitoring des FTS entwickeln. Konkret geht es darum, einige Parameter am FTS zu erheben, über Mobilfunk an einen Server zu übertragen und die Daten auf einem Dashboard darzustellen.

Folgende Parameter gilt es am FTS zu erheben:

Für Magna Steyr sind diese Informationen aus mehreren Gründen wesentlich:

  • Erfassung von Fahrzuständen
  • Ableitung von Simulator- und Test-Profilen
  • Ausleitung von Betriebszuständen im Produktivbetrieb

Die Aufgabe für die teilnehmenden Makers umfasst:

  • Entwicklung eines technischen Konzepts
  • Auswahl und Beschaffung geeigneter Sensoren
  • Integration der Sensoren mit der M2M Hardware
  • Entwicklung eines Dashboards zur Darstellung der gewonnenen Informationen - die Daten stehen an einer REST API zur Weiterverarbeitung zur Verfügung

T-Systems und T-Mobile bringen neben Beratungsleistung darin auch praxiserprobte M2M Übertragungstechnologien ein. Das bedeutet, dass die teilnehmenden Makers auf ein bewährtes System aus M2M Hardware Mobilfunkdatenübertragung Speicherung/Server zurückgreifen können und dieses zur Verfügung gestellt bekommen.

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Die magenta markierten Bereiche sind Produkte und Leistungen, welche T-Mobile und T-Systems in die Lösungsentwicklung einbringen, die weiß hinterlegten Bereiche liegen in der Verantwortung der Makers.

Phase 1 Entwicklung eines technischen Konzepts

In der ersten Phase entwickeln interessierte Makers ein technisches Grobkonzept. Dieses Konzept muss schlüssig sein und enthält alle Informationen, die den Weg von der Aufgabe zur Lösung (u.a. Schaltungsskizze) aufzeigen. Insbesondere sind Angaben über geplante Hardware-Komponenten zu machen und eine Schätzung der Umsetzungsdauer auszuweisen. Letztendlich muss das Konzept in seinem Detaillierungsgrad und seiner Qualität eine Beurteilung durch ein Expertengremium ermöglichen.

Nach der Einreichung dieser Konzepte entscheidet ein Expertengremium darüber, ob die Konzepte einerseits die Aufgabenstellung lösen und einen Nutzen stiften und andererseits auch umsetzbar sind.

Phase 2 Umsetzung des Proof-of-Concept:

Die ausgewählten Konzepte der Makers erhalten von T-Systems und T-Mobile Unterstützung bei der Umsetzung des Proof-of-Concept.

Support-Leistungen und Zukunftsperspektiven

Zur Umsetzung des Proof-of-Concept stellen T-Mobile/T-Systems den Makers folgende Produkte/Leistungen zur Verfügung:

  • Beratung zur Umsetzung
  • M2M Übertragungstechnologie
    • M2M Hardware
    • M2M Connectivity
    • I oT Plattform zum Device Management, Event Processing, etc.
    • Server zur Speicherung der Daten
    • Schnittstellen zur Weiterverarbeitung von Daten
  • Räumlichkeiten für Meetings oder Workshops

Die Perspektiven der teilnehmenden Makers sind individuell zu vereinbaren. Grundsätzlich hat Magna Steyr Interesse daran, eine marktreife Lösung zum Monitoring des FTS als Anwender zu beziehen. Auf dem Weg der Entwicklung vom Prototypen zu einer „serienreifen“ Lösung stehen T-Systems und T-Mobile dem Maker als verlässliche und führende Partner im Bereich M2M/IoT zur Seite.

Aktivitäten

Briefing-Präsentation beim Kick-off Meet & Greet - Event am 27.4.2017 durch Rainer Semper (T-Mobile), Roland Wiesmüller (T-Systems) und Christoph Krammer (Magna Steyr). Präsentationsfolien

Bisherige Kleingruppentreffen: Nr. 1 am Mo., 12.6.2017 um 16.30, Nr. 2 am Mi., 28.6.2017 um 16.30, Nr. 3 am Do., 20.7.2017 um 17.30, Nr. 4 am Di., 1.8.2017 um 15.00.

Next Steps: Die nächsten Abstimmungstreffen finden am Donnerstag, dem 10.8. um 12.00 bei T-Mobile im Rennweg 97-99, 1030 Wien statt.

Ich will da auch dabei sein!

 


Über Magna

Magna Steyr

Eine mehr als 100-jährige Erfahrung im Automobilbau und das umfassende Leistungsspektrum des Unternehmens machen Magna Steyr zum weltweit führenden, markenunabhängigen Engineering- und Fertigungspartner für Automobilhersteller.
Unser umfangreiches Leistungsspektrum umfasst die drei Bereiche Engineering, Fahrzeug-Auftragsfertigung und Tanksysteme. Als Auftragsfertiger haben wir bislang mehr als 3 Millionen Fahrzeuge, aufgeteilt auf 22 Modelle, produziert. Hinter all diesen Leistungen stehen 10.000 Mitarbeiter weltweit an mehr als 30 Standorten. Als innovatives Unternehmen suchen wir stets nach neuen und besseren Lösungen für unsere Partner und sind um höchste Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen bemüht.

Magna International

Wir sind ein führender globaler Automobilzulieferer mit 317 Produktionsstätten sowie 102 Zentren für Produktentwicklung, Engineering und Vertrieb in 29 Ländern. Unsere mehr als 155.000 Mitarbeiter tragen dank innovativer Prozesse und World Class Manufacturing zu höherer Wertschöpfung für unsere Kunden bei. Unsere Produktpalette reicht von kompletter Fahrzeugentwicklung und Auftragsfertigung, über Elektronik und Außenausstattung bis hin zu Dach-, Schließ-, Sicht-, Sitz- und Antriebssystemen.

Mehr Details auf www.magna.com


Über die Deutsche Telekom in Österreich

Die enge Kooperation zwischen T-Mobile und T-Systems erlauben uns das Thema IoT in seiner Gesamtheit zu betrachten. Unter dem Titel „One T“ werden gemeinsamkonkrete Projekte umgesetzt und Use Cases entwickelt.

T-Mobile Austria - Ihr IoT-Partner

T-Mobile Austria sieht sich dazu verpflichtet, Ihnen die beste IoT Erfahrung in der Industrie zu bieten. Wir möchten Ihr vertrauensvoller Partner sein und die unterschiedlichsten Anforderungen mit Best in Class Dienstleistungen erfüllen. Gerade im Bereich M2M/IoT sind wir davon überzeugt, dass es um mehr geht als „nur“ SIM Karten. Die Anforderungen sind äußerst unterschiedlich und als Ihr IoT/M2M Partner ist es unsere Aufgabe, mit unseren Lösungen zu Ihrem Unternehmenserfolg beizutragen.

IoT aus einer Hand

Aufgrund unseres technischen Know-how und den damit verbundenen Support ist es uns möglich die gesamte Lösung aus einer Hand anzubieten – maßgeschneidert je nach Ihren individuellen Anforderungen und Bedürfnissen erfüllen wir flexible Dienstleistungen. Das bedeutet für Sie den enormen Vorteil, einen Ansprechpartner für all Ihre Anliegen zu haben: Beratung, Konzeption, Umsetzung, Betrieb, Service und Support.

Mehr Details auf www.t-mobile.at/m2m

Über T-Systems

T-Systems zählt zu den führenden IKT-Dienstleistern in Österreich. Mit gebündeltem Know-how und langjähriger Erfahrung unterstützt T-Systems ihre Geschäftskunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette in allen Phasen komplexer Systemrealisierung: Von der Infrastruktur über das Consulting, die Entwicklung, Implementierung und Integration bis hin zum Betrieb der Lösungen.

Digitalisierung.Einfach.Machen.

Die Weiterentwicklung von innovativen digitalen Lösungen, mit denen UnternehmenEntwicklungs-, Produktions- und Kundenprozesse optimiert werden können, gehört zu den Kernkompetenzen der T-Systems Austria. Dazu gehören unter anderem Anwendungen für die Analyse großer Datenmengen in Echtzeit (Data Analytics), Lösungen für die Vernetzung von Gegenständen (Internet der Dinge), Maschinen (M2M), branchenbezogenen Lösungen für das vernetzte Auto (Connected Car) oder ein vernetztes Gesundheitssystem (eHealth).

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