Briefing-Themen 2018

 

Driving my zero emission car

Der Automobilsektor steht heute in der Kritik, wesentlich zur Umweltverschmutzung beizutragen, besonders Dieselfahrzeuge werden als starke Verursacher einer starken NOx-Belastung gesehen. Gleichzeitig ist das Umweltbewusstsein von Kommunen bis hin zu staatenübergreifenden Organisationen wie EU oder WHO deutlich gestiegen, was sich in Fahrverboten und verschärften Umweltgesetzgebungen niederschlägt. Aber auch Einzelpersonen haben vermehrt das Interesse, selbst einen Blick auf die von Ihnen verursachten Umweltbeeinflussungen zu richten und wollen aktiv daran teilnehmen. Wir laden die Industry meets Makers - Community ein, mit uns gemeinsam innovative Konzepte zu entwickeln, die Autofahrern einen Blick auf die vom eigenen Auto verursachten Emissionen ermöglichen.


The air around us

Bosch stellt u.a. Sensoren und Elektronikgeräte her. Unser Motto ‚Technik fürs Leben‘ ist ein zentraler Antrieb für unser Team, neue und innovative Produkte zu entwickeln, die der Gesellschaft nutzen. Wir freuen uns über alternative Ideen, unsere Sensoren und Komponenten zu verwenden, um nützliche Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu finden. Makers sind herzlich dazu eingeladen, das Thema "The Air around us" mit uns gemeinsam aktiv zu gestalten. Wir suchen nach innovativen Anwendungsbereichen im Bereich Luftgütemessungen. Dabei sollen beispielsweise mittels eines neuen Geräts relevante Parameter erfasst werden.


Dezentralisierung der Datenkommunikation von Schweisssystemen

Die derzeitige Netzwerktopologie von Maschinen in der Fertigungs- und Produktionsindustrie basiert auf Server-/Client-Systemen. Diverse Funktionen solcher Systeme werden über zentrale Server abgebildet. Durch diese Topologie entstehen hohe Kosten. Am Beispiel von Schweißsystemen, die als Cluster einen automatisierten Produktionsprozess darstellen, soll die Möglichkeit erörtert werden, diese zentrale Server-/Client-Topologie durch ein dezentrales Netz zu ersetzen, in dem die einzelnen Geräte in direkter Weise untereinander kommunizieren. 

Wo ich bin - dort ist auch meine Energie

Für Stromkonsumenten gibt es derzeit keine Möglichkeit festzustellen, woher der momentan verbrauchte Strom kommt. Andererseits weiß ein Stromerzeuger nicht, wo und von wem sein ins Netz eingespeister Strom gerade verbraucht wird. Gäbe es eine Möglichkeit einer eindeutigen Zuordnung, dann könnten Maßnahmen gesetzt werden, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie zu gewährleisten. Mithilfe von neuen technologischen Ansätzen, die sich die Vorteile dezentraler Kommunikation und Dokumentation zunutze machen, sollen Lösungen geschaffen werden, die es ermöglichen, eine Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.


Work x.0 – digitale Lösungen für den Arbeitsplatz der Zukunft

„Alexa, zeig mir die wichtigsten E-Mails, die ich vor dem nächsten Meeting beantworten soll!“ „Hey Siri, wo muss ich mein Chip-Design noch anpassen, damit es bei den Fertigungsprozessen keine Probleme gibt?“ So könnten Fragen aussehen, die an einem digitalisierten Arbeitsplatz der Zukunft gestellt werden. Digitalisierung, Machine Learing und Artificial Intelligence sind als Schlagwörter in Verbindung mit der Entwicklung von Arbeit und Arbeitsplätzen kaum noch wegzudenken – egal ob in der Produktion in der Form von Industrie 4.0 Applikationen oder in Labor und Büro als verschiedenste Softwaretools und virtual Assistants. Infineon sucht im Rahmen von Industry meets Makers 2018 nach innovativen digitalen Lösungen für das "Office of the Future" und den Bereich "Connecting R&D and Production".


Vernetzte Fahrzeuge - Kommunikation und Energieersparnis

Für Fahrzeuge werden immer höhere Automatisierungsgrade zum Fahren – bis hin zum hoch automatisierten Fahren – entwickelt. Um dies zu ermöglichen müssen unterschiedlichste Sensoren, Kameras und Steuerungssignale genutzt werden. Diese wiederum gewährleisten eine Kommunikation zwischen dem eigenen Fahrzeug zur Umwelt und auch zu den anderen Verkehrsteilnehmern. Magna Steyr lädt die Industry meets Makers - Community ein, Ideen dazu zu generieren, wie diese Kommunikation in Zukunft aussehen könnte. 

Automatisierte Reinigung und Verschleissüberwachung

Durch Car-Sharing steigt die jährliche Kilometerleistung von Fahrzeugen, wodurch die Gebrauchsspuren (Verschmutzung / Verschleiß) im vergleichbaren Zeitraum erheblich zunehmen. Die Fragestellung von Magna Steyr wäre damit, welche innovativen Ansätze Makers dazu einfallen, wie die Sterilität und Sicherheit von Fahrzeugen dauerhaft gewährleistet werden könnte.


IoT in der Smart City

Nokia hat für das komplexe IoT-Umfeld von Smart Cities eine horizontale IoT-Plattform entwickelt, die eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten anbinden, managen und ihre Daten untereinander verknüpfen kann. Diese Plattform ermöglicht, Anwendungen quer über verschiedenste Einsatzgebiete hinweg zu entwickeln und so von einem vertikalen Silodenken zu horizontalen Lösungen und einem hohen Einsparungspotenzial zu kommen. Die vorhandene Technologie soll dazu dienen, einen Beitrag für eine lebenswertere Stadt zu leisten. Wir suchen daher innovative Anwendungsfälle / Applikationen für Smart Cities, die den BürgerInnen-Nutzen in den Vordergrund stellen.

IoT und Industrie 4.0 mit Fokus auf Edge Cloud

Um auch heute schon die Vorzüge von 5G im Industrie 4.0-Umfeld nutzen zu können, hat Nokia die Plattform Multi Access Edge Computing (MEC) entwickelt, welche durch eine spezielle Infrastruktur eine deutlich geringere Latenzzeit und somit das Verarbeiten von Maschinendaten nahezu in Echtzeit ermöglicht. Die Plattform soll produzierenden Unternehmen dabei helfen, ihre Prozesse zu optimieren und ihre Flexibilität zu erhöhen. Im Zuge von Industry meets Makers 2018 suchen wir nun nach Makern, die die Umgebungsinformationen in Applikationen einbinden, die auf dieser MEC-Plattform laufen, um sie in im nächsten Schritt in Produktionsprozessen einfließen lassen zu können. 


Sendungstarif einfach ermitteln

Der Tarifrechner der Post wurde 2017 2,2 Mio. Mal auf www.post.at und 360 000 Mal auf der Post App aufgerufen. Aktuell muss der Nutzer die Größe und Gewicht der Sendung bzw. der Verpackung selbst messen, um den Tarif im Rechner ermitteln zu können. Die Post sucht nach einer neuen Lösung.

Umlabeln von Paketen

2017 wurden in Österreich insgesamt 97 Mio. Pakete von der Österreichischen Post AG zugestellt, die Bewältigung dieser enormen und jährlich steigenden Menge ist nur durch eine gut funktionierende Supply Chain, ständiges Weiterentwickeln und Evaluieren der Prozesse, sowie Innovationen möglich. Im Bereich des Paket-Umlabelns wird nach neuen Möglichkeiten gesucht.


Post & Blockchain

Die Post stellt mit dem Projekt Consumer CRM die internen Prozesse auf neue digitale Abläufe um. Im Zuge dieser Umstellung soll auch der mögliche Einsatz neuer digitaler Technologiekonzepte, wie z.B. Blockchain, anhand erster Anwendungsfälle für den Konzern geprüft werden. Die Post lädt die Industry meets Maker-Community dazu ein, mit ihr gemeinsam darüber nachzudenken, wie innovative und zukunftsweisende Ansatzpunkte aussehen könnten.

Energie greifbar machen

Das Thema Energie ist für den Großteil der Bevölkerung nicht greifbar. Einzig die Verbindung mit den Stichwörtern „Strom“, „Licht“ und „Wärme“ und der ständigen Verfügbarkeit steht damit in Assoziation. Wie kann ein haptisches Produkt aussehen, das in der Post-Filiale verkauft wird und durch eigenes Ausprobieren und Basteln Kinder und Jugendliche sowie Hobby-Bastler Energie greifbar machen lässt?

 

(Hier findet Ihr die Briefings 2017 und Briefings 2016.)