7 Briefing-Partner > 13 ERGEBNISSE


Driving my zero-emission car

Der Automobilsektor steht heute in der Kritik, wesentlich zur Umweltverschmutzung beizutragen, besonders Dieselfahrzeuge werden als starke Verursacher einer starken NOx-Belastung gesehen. Gleichzeitig ist das Umweltbewusstsein von Kommunen bis hin zu staatenübergreifenden Organisationen wie EU oder WHO deutlich gestiegen, was sich in Fahrverboten und verschärften Umweltgesetzgebungen niederschlägt. Aber auch Einzelpersonen haben vermehrt das Interesse, selbst einen Blick auf die von Ihnen verursachten Umweltbeeinflussungen zu richten und wollen aktiv daran teilnehmen. 

Das Team von AVL/List hat die Industry meets Makers - Community daher dazu eingeladen, gemeinsam innovative Konzepte zu entwickeln, die Autofahrern einen Blick auf die vom eigenen Auto verursachten Emissionen ermöglichen.


Das Team von Fronius hat im Rahmen von Industry meets Makers 2018 zwei verschiedene Briefing-Themen ausgeschrieben:

Die Dezentralisierung der Datenkommunikation von Schweißsystemen

Die derzeitige Netzwerktopologie von Maschinen in der Fertigungs- und Produktionsindustrie basiert auf Server-/Client-Systemen. Diverse Funktionen solcher Systeme werden über zentrale Server abgebildet. Durch diese Topologie entstehen hohe Kosten. Am Beispiel von Schweißsystemen, die als Cluster einen automatisierten Produktionsprozess darstellen, sollte die Möglichkeit erörtert werden, diese zentrale Server-/Client-Topologie durch ein dezentrales Netz zu ersetzen, indem die einzelnen Geräte in direkter Weise untereinander kommunizieren. 


Wo ich bin, dort ist auch meine Energie

Für Stromkonsumenten gibt es derzeit keine Möglichkeit festzustellen, woher der momentan verbrauchte Strom kommt. Andererseits weiß ein Stromerzeuger nicht, wo und von wem sein ins Netz eingespeister Strom gerade verbraucht wird. Gäbe es eine Möglichkeit einer eindeutigen Zuordnung, dann könnten Maßnahmen gesetzt werden, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie zu gewährleisten. Mithilfe von neuen technologischen Ansätzen, die sich die Vorteile dezentraler Kommunikation und Dokumentation zunutze machen, sollten Lösungen geschaffen werden, die es ermöglichen, eine Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.


Das Team von Magna Steyr hat im Rahmen von Industry meets Makers 2018 zwei verschiedene Briefing-Themen ausgeschrieben:

Vernetzte Fahrzeuge – Kommunikation und Energieersparnis

Für Fahrzeuge werden immer höhere Automatisierungsgrade zum Fahren – bis hin zum hoch automatisierten Fahren – entwickelt. Um dies zu ermöglichen, müssen unterschiedlichste Sensoren, Kameras und Steuerungssignale genutzt werden. Diese wiederum gewährleisten eine Kommunikation zwischen dem eigenen Fahrzeug zur Umwelt und auch zu den anderen Verkehrsteilnehmern.

Aufbauend darauf hat Magna Steyr die Industry meets Makers - Community im Jahr 2018 dazu eingeladen, Ideen dazu zu generieren, wie diese Kommunikation in Zukunft aussehen könnte. 


Automatisierte Reinigung und Verschleißüberwachung

Durch Car-Sharing steigt die jährliche Kilometerleistung von Fahrzeugen, wodurch die Gebrauchsspuren (Verschmutzung / Verschleiß) im vergleichbaren Zeitraum erheblich zunehmen.

Eine der beiden Fragestellung von Magna Steyr bestand im Jahr 2018 daher darin, welche innovativen Ansätze Makers dazu einfallen, wie die Sterilität und Sicherheit von Fahrzeugen dauerhaft gewährleistet werden könnte.


Das Team von Nokia hat im Rahmen von Industry meets Makers 2018 zwei verschiedene Briefing-Themen ausgeschrieben:

IoT in der Smart City

Nokia hat für das komplexe IoT-Umfeld von Smart Cities eine horizontale IoT-Plattform entwickelt, die eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten anbinden, managen und ihre Daten untereinander verknüpfen kann. Diese Plattform ermöglicht, Anwendungen quer über verschiedenste Einsatzgebiete hinweg zu entwickeln und so von einem vertikalen Silodenken zu horizontalen Lösungen und einem hohen Einsparungspotenzial zu kommen. Die vorhandene Technologie soll dazu dienen, einen Beitrag für eine lebenswertere Stadt zu leisten.

Das Nokia-Team suchte daher innovative Anwendungsfälle / Applikationen für Smart Cities, die den BürgerInnen-Nutzen in den Vordergrund stellen.


IoT und Industrie 4.0 mit Fokus auf Edge Cloud

Um auch heute schon die Vorzüge von 5G im Industrie 4.0-Umfeld nutzen zu können, hat Nokia die Plattform Multi Access Edge Computing (MEC) entwickelt, welche durch eine spezielle Infrastruktur eine deutlich geringere Latenzzeit und somit das Verarbeiten von Maschinendaten nahezu in Echtzeit ermöglicht. Die Plattform soll produzierenden Unternehmen dabei helfen, ihre Prozesse zu optimieren und ihre Flexibilität zu erhöhen. 

Im Zuge von Industry meets Makers 2018 suchte das Team von Nokia nach Makern, die die Umgebungsinformationen in Applikationen einbinden, die auf dieser MEC-Plattform laufen, um sie in im nächsten Schritt in Produktionsprozessen einfließen lassen zu können. 

The Air Around Us

Bosch stellt u.a. Sensoren und Elektronikgeräte her. Das Motto ‚Technik fürs Leben‘ stellt einen zentralen Antrieb für das Team des Unternehmens dar, neue und innovative Produkte zu entwickeln, die der Gesellschaft nutzen.

Beim Briefing von Bosch ging es 2018 daher im Wesentlichen darum, gemeinsam über alternative Ideen nachzudenken, wie Bosch-Sensoren und -Komponenten dazu verwendet werden könnten, um neue, nützliche Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu entwickeln. Makers wurden dazu eingeladen, das Thema "The Air around us" mit dem Team von Bosch gemeinsam aktiv zu gestalten. Es wurde nach innovativen Anwendungsbereichen im Bereich Luftgütemessungen gesucht. Dabei sollten beispielsweise mittels eines neuen Geräts relevante Parameter erfasst werden.


IoT & Smart City App Development mit der IoT-Plattform Impact

„Alexa, zeig mir die wichtigsten E-Mails, die ich vor dem nächsten Meeting beantworten soll!“ „Hey Siri, wo muss ich mein Chip-Design noch anpassen, damit es bei den Fertigungsprozessen keine Probleme gibt?“ So könnten Fragen aussehen, die an einem digitalisierten Arbeitsplatz der Zukunft gestellt werden. Digitalisierung, Machine Learning und Artificial Intelligence sind als Schlagwörter in Verbindung mit der Entwicklung von Arbeit und Arbeitsplätzen kaum noch wegzudenken – egal ob in der Produktion in der Form von Industrie 4.0 Applikationen oder in Labor und Büro als verschiedenste Softwaretools und virtual Assistants.

Infineon Austria suchte daher im Rahmen von Industry meets Makers 2018 nach innovativen digitalen Lösungen für das "Office of the Future" und den Bereich "Connecting R&D and Production".


Das Team der Österreichischen Post hat im Rahmen von Industry meets Makers 2018 vier verschiedene Briefing-Themen ausgeschrieben:

Sendungstarife einfach ermitteln

Der Tarifrechner der Post wurde 2017 2,2 Mio. Mal auf www.post.at und 360 000 Mal auf der Post App aufgerufen. Bisher muss der Nutzer Größe und Gewicht der Sendung bzw. der Verpackung selbst messen, um den Tarif im Rechner ermitteln zu können. Die Post suchte im Rahmen von #IMM2018 nach einer neuen Lösung.


Energie greifbar machen

Das Thema Energie ist für den Großteil der Bevölkerung nicht greifbar. Einzig die Verbindung mit den Stichwörtern „Strom“, „Licht“ und „Wärme“ und der ständigen Verfügbarkeit steht damit in Assoziation. Die Frage der Post bestand daher darin, wie ein haptisches Produkt aussehen könnte, das in der Post-Filiale verkauft wird und das abstrakte Thema Energie für Kinder, Jugendliche und Hobby-Bastler durch eigenes Ausprobieren und Basteln greifbarer macht?


Umlabeln von Paketen

2017 wurden in Österreich insgesamt 97 Mio. Pakete von der Österreichischen Post AG zugestellt. Die Bewältigung dieser enormen und jährlich steigenden Menge ist nur durch eine gut funktionierende Supply Chain, ständiges Weiterentwickeln und Evaluieren der Prozesse, sowie Innovationen möglich. Im Bereich des Paket-Umlabelns wurde damit nach neuen Möglichkeiten gesucht.


Post & Blockchain

Die Post stellt mit dem Projekt Consumer CRM die internen Prozesse auf neue digitale Abläufe um. Im Zuge dieser Umstellung soll auch der mögliche Einsatz neuer digitaler Technologiekonzepte, wie z.B. Blockchain, anhand erster Anwendungsfälle für den Konzern geprüft werden. Die Post lud die Industry meets Maker-Community dazu ein, mit ihr gemeinsam darüber nachzudenken, wie innovative und zukunftsweisende Ansatzpunkte aussehen könnten.